Top 10: Die besten Marvel „Haustiere“

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Auch Helden und Schurken haben sie: Treue Gefährten, die ihnen in dunklen Zeiten zur Seite stehen und ihnen sogar bei drohenden Gefahren helfend zur Seite stehen. Manchmal kann man aber auch nur in aller Ruhe mit ihnen kuscheln. Wir zeigen euch die 10 besten „Haustiere“ unserer Marvel Helden.


10. Munin & Hugin

Munin und Hugin sind die beiden Raben des All-Vaters Odin. Ihr Job besteht darin, durch alle 9 Welten zu fliegen und ihren Herren mit Infos zu versorgen. Um das bewerkstelligen zu können, wurden sie mit ganz bestimmten Fähigkeiten ausgestattet. Beide verfügen über außergewöhnliche Kraft, Ausdauer und Agilität. Desweiteren können sie ohne weiteres alle interdimensionalen Barrieren durchbrechen und durch keinerlei Zauber irgendwo festgehalten werden. Außerdem können sie sprechen und sind überaus intelligent. Sie nehmen ihre Umgebung selbst dann noch detailliert wahr, wenn sie mit hohen Geschwindigkeiten durch die Lüfte gleiten. Wenn man dann noch bedenkt, dass sie diese ihre Tätigkeit schon seit Ewigkeiten für Odin ausüben, kann man wohl behaupten, dass ihre Alterserwartung die eines normalen Rabens bei
weitem übersteigt. Ihren ersten Auftritt in den Marvel Comics feierten die mystischen Raben im Jahr 1978 in der Ausgabe Thor #274.

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9. Dogpool

Dogpool ist quasi eine alternative Version von Deadpool der Erde-103173. Im Zuge des Mascara-X-Projektes für den Kosmetikgersteller Babelline erhielt der Hund Wilson sein zerstörtes Äußeres und seine regenerativen Fähigkeiten. Da die Mitarbeiter des Labors ihn für tot hielten, entsorgten sie den Hund, der daraufhin jedoch von Zirkusleuten eingesammelt und als die Attraktion „Deadpool – The Daredevil Dog“ vorgeführt wurde. Die Vorführungen bestanden darin, seine Selbstheilungsfähigkeiten auf verschiedenste Weise zur Schau zu stellen und machten ihn zum Star des Zirkus. Als dann der „normale“ Erde-616 Deadpool ihn auffordert, ihm bei der Rettung des Multiversums zu helfen, schließt sich Dogpool ihm und damit dem Deadpool Corps an. Ich persönlich könnte nicht verstehen, wenn jemand keinen superwitzigen und unkaputtbaren Hund als Haustier haben wollte und wenn der dann auch noch einfach der Deadpool eines anderen Universums ist. Dogpool hatte seinen ersten Auftritt in der Ausgabe Prelude to Deadpool Corps #3 aus dem Jahr 2010.

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8. Old Lace

Auf den ersten Blick mag man zwar annehmen, dass es sich bei Old Lace um einen Velociraptor handelt [spätestens bekannt seit Jurassic Park], aber tatsächlich ist sie ein genetisch modifizierter Deinonychus. Sie wurde von Dale und Stacey Yorkes erschaffen [2 zeitreisende Kriminelle], um auf deren Tochter Gertrude aufzupassen. Zusätzlich zu ihren coolen Dinosaurierfähigkeiten verfügte Old Lace auch noch über eine telepathisch/empathische Verbindung zu Gertrude, die es beiden erlaubte miteinander zu kommunizieren und auch die Gefühle des anderen zu teilen. Kurz vor ihrem Tod übertrug Gertrude diese Verbindung auf ihren Runaway-Kollegen Chase Stein. Es herrscht wohl kein weiterer Klärungsbedarf, warum ein zahmer Dinosaurier definitiv eins der allerbesten Haustiere ist die es gibt! Old Lace feierte ihren ersten Auftritt in den Marvel Comics im Jahr 2003 in der Ausgabe Runaways #2 und konnte sogar in der Serie Marvel´s Runaways bewundert werde.


7. Redwing

Wenn du ein fliegender Superheld namens Falcon bist, was für ein Tier ist dann wohl dein Sidekick? Natürlich ein Falke! Das besondere an diesem Falken mit dem Namen Redwing ist seine telepathische Verbindung zu Falcon, die es beiden ermöglicht miteinander zu kommunizieren und es Falcon gestattet das zu sehen, was auch Redwing gerade sieht. Seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1969 hat Redwing schon so einige Abenteuer mit Sam Wilson durchgestanden und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er es auch zu einem Auftritt in Captain America: Civil War gebracht hat, bei dem er trotz seines Daseins als Drohne eine solide Leistung für sein Team abliefert. Ob ein richtiger Falke besser oder schlechter für den Film funktioniert hätte, darüber lässt sich streiten. Unbestreitbar ist jedoch, dass man mit einem Haustier wie Redwing auf jeder Party der King wäre!

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6. Zabu

Zabu ist ein Säbelzahntiger, der mit seinem Meister Ka-Zar durch das Savage Land zieht und abgefahrene Abenteuer erlebt. Als wäre ein Säbelzahntiger mit seinem bemerkenswerten Gehör- und Geruchssinn, seinen Fängen und Klauen und seiner Kraft nicht eh schon eins der besten Haustiere die man haben kann, so übertrifft er all seine Artgenossen noch durch 2 Faktoren: Zum einen verfügt Zabu nahezu über die Intelligenz eines Menschen, was darauf zurückzuführen ist, dass er lange Zeit den Nebeln im Land of Mists ausgesetzt war. Zum anderen hatte er seinen ersten Auftritt 1965 in der zehnten Ausgabe der X-Men, was bedeutet, dass seine Schöpfer keine geringeren als Jack Kirby und Stan Lee sind!

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5. Anthony

Man mag sich ja darüber streiten, ob Ameisen als Haustiere wirklich etwas taugen oder ob eine „stinknormale“ Drohne einen Platz in dieser Liste verdient hat, aber das ist mir egal! Antony war der Überraschungsstar im 2015er Marvel-Kinohit Ant-Man. Ich nehme einfach mal an, dass jeder, der das hier liest, den Film auch gesehen hat und deshalb spare ich mir die Spoilerwarnung, bevor ich sage: Als Antony gestorben ist, war das wohl der traurigste Moment im ganzen Film und ich war bestimmt nicht der einzige im Kino, der in dem Moment plötzlich was im Auge hatte. Für seine Freundschaft, seine Treue und seinen Einsatz hat Antony den fünften Platz redlich verdient!

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4. Goose

Der tödliche Flerken aus dem Marvel Blockbuster Captain Marvel hat die Herzen der Fans im Sturm erobert. Die süße Katze mit den tödlichen Tentakeln hat nicht nur den f*cking Tesserakt geschluckt, sondern auch Nick Fury das Auge ausgekratzt. Wie Badass ist denn bitte diese Katze? Goose basiert auf Carol Danvers Kater Chewie, der in den Comics bereits im Jahr 2006 seinen ersten Auftritt in der Ausgabe Giant-Size Ms. Marvel #1 hatte. In den Comics ist Chewie ebenfalls ein außerirdischer Flerken, der nach dem Star Wars Charakter Chewbacca benannt wurde.

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3. Lockheed

Lockheed ist das Mitglied einer Spezies hochentwickelter Außerirdischer, deren Aussehen dem von katzengroßen Drachen entspricht und deren Zusammenleben in insektenbauähnlichen Kolonien geregelt ist. Bei seinem Volk war er als großer Held und Krieger im Kampf gegen die Brood bekannt. Über Umwege gelang er mit den X-Men auf die Erde und wurde zum Freund und Haustier von Kitty Pryde, mit der er seitdem quasi unzertrennlich ist. Wie man es von einem Drachen vermutet, kann er Rauch und Feuer speien und natürlich auch fliegen. Zudem ist er trotz seiner Größe ein ungewöhnlich guter Kämpfer, erstaunlich strapazierfähig, immun gegen telepathische Angriffe, in der Lage die Emotionen anderer direkt wahrzunehmen und obendrein omnilingual, was bedeutet, dass er jede Sprache versteht. Zwar spricht er auch viele davon, zieht es jedoch den Großteil der Zeit vor zu schweigen.

Seinen ersten Auftritt hatte er 1983 und für mich persönlich war er, seit ich ihn kenne, immer irgendwie das Maskottchen der X-Men. Unterm Strich kann man wohl sagen, dass kaum ein Phantasiegeschöpf so stark ist wie ein Drache (dicht gefolgt von Einhörnern) und es ja wohl ein Traum wäre, wenn man so einen in Handtaschenformat als seinen treuen Begleiter betrachten dürfte.

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2. Thori

Der vom Tod besessene und überaus aggressive Höllenhund Thori ist wohl das jüngste und wohl süßeste Mitglied unserer Liste. Thori hatte seinen ersten Auftritt im Jahr 2012 in der Ausgabe Journey Into Mystery #632. Er ist der Nachkomme des brutalen Hel Wolfs und der Höllenhündin Garm. Sein erstes Herrchen war Kid Loki, der dem jungen Welpen auch seinen Namen verpasste. In Anlehnung natürlich an seinen Bruder Thor. Mittlerweile ist Thori ein treuer Weggefährte Thors und erlebte bereits einige brutale Abenteuer mit seinem neuen Herrchen. Thori ist obendrein auch noch unglaublich mächtig. Er ist so schnell wie ein Sportauto, kann sprechen, durch den Weltraum fliegen und Höllenfeuer speien. Man sollte ihn keineswegs als Feind haben, denn seine Zerstörungswut sucht seinesgleichen.

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1. Lockjaw

Lockjaw ist der lebende Beweis dafür, dass der beste Freund des Menschen tatsächlich der Hund ist. Wobei in diesem Fall wohl eher der beste Freund der Inhumans. Und Lockjaw ist an sich auch nicht wirklich ein Hund, sondern eher ein Inhuman, der wie ein Hund aussieht und sich weitestgehend auch wie einer verhält. Er kann zwar sprechen, aber nicht sehr gut und auch nur unter Anstrengung. Was er dafür aber richtig gut kann, ist Teleportation! Und zwar intra- und interdimensional! Und superstark ist er aufgrund seiner immensen Größe auch! Einmal hat er sogar die Hand des Dings (von den Fantastischen Vier) im Maul festgehalten und das Ding konnte sich nicht ohne weiteres befreien! Außerdem hat er einen derart ausgeprägten Geruchssinn, dass er sogar Gerüche in anderen Dimensionen wahrnehmen kann! Dass er auch noch wesentlich mehr als ein normaler Hund einstecken kann oder auch durch härtere Untergründe wie z.B. Stahlbeton graben kann, erklärt sich da ja schon fast von selbst. Er ist das loyale Haustier der königlichen Familie der Inhumans mit einer besonderen Bindung zu Crystal und Black Bolt. Eine offene Frage ist die nach der Origin von Lockjaw. Bei den Inhumans ist es nämlich normal, dass sie in einem  gewissen Alter den Terrigen Nebeln ausgesetzt werden und dort dann ihre verschiedenen außergewöhnlichen Fähigkeiten erhalten. Auf diese Weise hat Lockjaw wohl seine Teleportationsfähigkeit entwickelt. Zwar hat sich die Behauptung, dass er vorher ein Mensch gewesen ist, mittlerweile als falsch erwiesen, doch bleibt seine Vorgeschichte weiterhin ein Rätsel. Nicht nur seine Treue, seine Kräfte oder seine  Liebenswürdigkeit bescheren ihm den ersten Platz in dieser Liste, sondern auch der Fakt, dass er der Anführer der Pet Avengers ist.

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