Guardians of the Galaxy #8 – Die Ankunft des Bösen

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Ich will ja nicht angeben Freunde, aber ich kannte die Guardians of the Galaxy schon bevor sie 2014 in die Kinos kamen. Und ich habe mich sehr gefreut als bekannt wurde, dass ein Guardians of the Galaxy Film kommen sollte. Denn ich kannte die Abenteuer der modernen Guardians ziemlich gut, die im Jahr 2008 aus der Feder des Autoren Duos Dan Abnett und Andy Lanning das Licht der Welt erblickten. Die sogenannte Volume 1 der Guardians, die erste Serie sozusagen, gehört auch nach wie vor zu meinen absoluten Favoriten. Zu Beginn der Marvel NOW! Ära übernahm Brian Michael Bendis die Guardians und die Serie startete erneut sehr stark. Leider flachte sie gegen Ende sehr ab und die schlechten Guardians Storys fanden ihren Höhepunkt während und nach des Civil War II. Mit Guardians of the Galaxy #7 übernahm Gerry Duggan nun die Beschützer der Galaxis und eines kann ich euch sagen Freunde: Verdammte Kac*e, es geht wieder bergauf!

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Während die Geheimnisse und Pläne der skrupellosen Raptoren enthüllt werden, machen Star-Lord, Baby Groot und Co. auf ihrer Jagd nach den Infinity Steinen einen überraschenden Schritt: Ausgerechnet die größten Antihelden und Gauner des Universums treten dem neu formierten Nova Corps bei und kämpfen fortan als intergallaktische Polizisten Seite an Seite mit Richard Rider und seinen Kollegen! Außerdem bekommen die Guardians ein neues Mitglied: Wer wird es sein? Deadpool? Cable? Ant-Man? Dr. Strange?

Die galaktischen Abenteuer der multimedial erfolgreichen Guardians, inszeniert von Top-Autor Gerry Duggan, sowie den Zeichnern Marcus To, Roland Boschi und Rod Reis.

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Liebe Panini Kollegen, ihr habt eine Sache in eurer Beschreibung auf dem Buchrücken vergessen. Die Abenteuer wurden nicht nur von Top-Autor Gerry Duggan inszeniert, sondern sogar GALAKTISCH inszeniert. Denn das ist es, was die Guardians sein sollten: Die Beschützer der Galaxis. Und dementsprechend gehören sie auch ins All. In den 2000er Jahren sorgte Marvel mit fantastischen Space-Abenteuern wie Annihilation, Annihilation: Conquest oder auch der War of Kings Saga für epische Storys. Während auf der Erde der erste Civil War tobte, später auch noch die Skrulls eine Invasion durchführten und dann auch noch Norman Osborn die Macht erlangte, wurden im Weltall die Guardians of the Galaxy gegründet und Nova Richard Rider war der größte Held des Weltalls. Der Kinoerfolg der Guardians hatte allerdings großen Einfluss auf die Comics und dieser Einfluss war eher suboptimal. Denn die Guardians wurden oftmals gezwungenermaßen in die laufenden Storys der Erden-Helden gedrückt und verloren dadurch ihren Space-Charme.

Doch nachdem Gerry Duggan die Guardians mit der im März in Deutschland veröffentlichten siebten Ausgabe übernahm, werden die Guardians endlich wieder zu den Guardians. Ein bislang tolles Space-Abenteuer, mit klasse Charakteren, viel Witz und Humor und endlich ist er wieder zurück: RICHARD RIDER NOVA! Auf insgesamt 140 Seiten finden wir in Guardians of the Galaxy #8 – Die Ankunft des Bösen 6 US-Ausgaben, die es in sich haben.

Fazit: Freunde, ich mache es kurz: Galaktisch inszeniertes Space-Abenteuer mit tollen Zeichnungen, viel Humor, einer tollen und spannenden Story und vielen Elementen, die die Guardians in den letzten Jahren fehlten. Ich habe die Ausagbe in gut und gerne 30 Minuten verschlungen. An diejenigen, die noch zögern: Holt euch Ausgabe #7 und auch Ausgabe #8. Denn das nächste Guardians of the Galaxy Comic führt zum wohl zum nächsten großen Marvel Event.

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Bewertung

Story: 9/10 ● Zeichnungen: 9/10

Gesamt: 9/10


© Panini Comics Deutschland

Erstveröffentlichung 
17.07.2018
Format:
Softcover
Seiten:
140
Autor:
G. Duggan
Zeichner
Marcus To
Rod Reis
Roland Boschi
Storys:
All-New Guardians of the Galaxy 11-12
Guardians of the Galaxy 146-149

 

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