Das Ding und Die Fackel #2 – Familientreffen

© Panini Comics

Zugegebenermaßen bin ich kein großer Fan der Fantastic Four. Bis auf Reed Richards und Doctor Doom kann ich mit den anderen Charakteren aus dem näheren Umfeld von Marvel´s First Family nicht sonderlich viel anfangen. Nichtsdestotrotz vermisse ich das Team, da wir bereits seit über drei Jahren nichts von Sue, Reed, Franklin und Valeria gehört haben. Und auch wenn das Ding und die Fackel bei den Guardians of the Galaxy, Uncanny Avengers und den Inhumans untergebracht wurden, ist das Marvel Universum ohne die Fantastischen Vier nicht vollständig. Kann nun das zweite Band der Suche nach Reed, Sue und den Kindern punkten? Wir verraten es euch!

FANTASTISCH VIEL ÄRGER [Panini Backcover]

Die Suche nach dem Rest ihrer Superfamilie führt das Ding und die Fackel in die gefährlichsten Parallelwelten des Multiverse. Auf ihre schwindenden Kräfte können die beiden Helden sich leider ebenso wenig verlassen wie auf ihre Begleiter, den umstrittenen Iron Man Dr. Doom und eine egoistische Wissenschaftlerin. Der nächste Halt ihrer Suche? Die postapokalyptische Battleworld-Kampfarena von Peter Parker! Außerdem treten mehrere alternative Mister Fantastics in Aktion…

Ein Muss für alle Fans der Fantastic Four, geschrieben von Eisner Award-Gewinner Chip Zdarsky, gezeichnet von Ramón K. Pérez und Declan Shalvey.

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Irgendwo im Multiverse entdecken Sue und Reed Richards mit ihrer Future Foundation neue Universen. Oder sind sie bei ihrer Forschungsreise verschollen oder gar ums Leben gekommen? Diese Frage stellen sich Ben Grimm und Johnny Storm auf ihrer Suche nach dem Rest ihrer Familie. In Das Ding und die Fackel #2 – Familientreffen nehmen uns Autor Chip Zdarsky und seine Künstlerkollegen mit auf ein weiteres Abenteuer ins Multiverse. Auf satten 172 Seiten geht die Suche nach den F4 weiter und auch das Ding und die Fackel begeben sich in Lebensgefahr. Denn die Kräfte der beiden werden zunehmend schwächer. Dies liegt daran, dass die Kräfte der Fantastic Four miteinander gekoppelt sind und je weiter sie sich voneinander entfernen, desto schwächer werden sie. Nun haben sie ein neues Signal aus dem Multiverse erhalten und landen auf einem dystopischen Planeten, wo sie nicht nur überleben, sondern auch gegen die neuen Fantastic Four antreten müssen. Zudem werfen wir in der ersten US-Ausgabe dieses Bands einen Blick auf den geläuterten Doctor Doom, der nun als Iron Man das Böse bekämpft. Doch ist Victor von Doom wirklich in der Lage das Böse in Schach zu halten? Oder verfällt er in alte Muster? 

Fazit: Ihr wollt die Rückkehr von Marvel´s First Family in vollem Umfang erleben? Dann schnappt euch die beiden Das Ding und die Fackel-Ausgaben bevor ihr zu Fantastic Four #1 greift. Obwohl Ausgabe #1 deutlich stärker und unterhaltsamer war, kann auch Ausgabe #2 in vielerlei Hinsicht punkten. Autor Chip Zdarsky überzeugt mit seinem dynamischen und modernen Storytelling und überzeugt mit einer tollen und emotionalen Story. Ein Manko hat die Ausgabe allerdings: Die Zeichnungen. Ramón Pérez liefert stellenweise echt schlechte Arbeit ab, obwohl ich von ihm besseres gewohnt bin. Eine weitere wichtige Info ist, dass ihr die letzten beiden US-Ausgaben des Bands erst lesen solltet, nachdem ihr Fantastic Four #1 gelesen habt. Ansonsten könnte es bei euch zu Verwirrung führen.

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Bewertung

Story: 8.0/10 ● Zeichnungen: 7.0/10

Gesamt: 7.5/10


© Panini Comics

Erstveröffentlichung
04.06.2019
Format
Softcover
Seiten
172
Autoren
C. Zdarsky
Zeichner
D. Shalvey
R. Pérez
Storys
Marvel 2-In-One 7-12 & Annual